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auf der Homepage der Strategischen Studien. Wir bieten Ihnen:

  • Lehre und Forschung: Prof. Dr. Albert A. Stahel lehrt und forscht an der Universität Zürich im Fachgebiet Strategische Studien.
  • Weiterbildung: Das Institut bietet die Durchführung von Strategie-Seminaren für Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft an.

Diese Homepage richtet sich insbesondere an die Studierenden der Strategischen Studien (Politikwissenschaft) der Universität Zürich und die Kunden des Institutes für Strategische Studien.


Aktuell

Tiere im Krieg - Von der Antike bis zur Gegenwart

Juni 18, 2009

Von: RAINER PÖPPINGHEGE (HRSG.)

Die Menschheitsgeschichte ist voll von Kriegen – und in den meisten waren Tiere wichtige Teilnehmer. Sie wurden (und werden) als Trag- und Zugtiere verwendet, um Güter und Waffen zu transportieren, als Reittiere, um schnelle und weiträumige Angriffe durchzuführen, und auch als Nachrichtenübermittler wurden sie benutzt, ja sie dienten sogar selbst als Waffe. Auch als Symbole des Krieges erwiesen bestimmte Tiere sich als vielfältig einsetzbar. Bei der militärischen Nutzung von Tieren waren die Menschen also stets erfindungsreich, von der Antike bis zur Gegenwart. Der vorliegende Band widmet sich diesem bisher nur wenig erforschten Thema. Er betritt Neuland.Die Tiere im Krieg, die er behandelt, sind Elefanten und Pferde (die es zu einer eigenen Waffengattung, der Kavallerie, brachten), Löwen und Kamele, Brieftauben und Raben, und natürlich Hunde wie etwa »Laika«, die unfreiwillige russische Weltraumerkunderin, die zum Objekt medialer Kriegsdiskurse wurde. Aber auch Honigbienen bei der Minensuche und Maultiere im afghanischen Jihad gegen die Rote Armee findet der Leser »im Einsatz«. Ein abschließender Essay behandelt die Medialisierung des Tieres als Protagonist des Krieges.

Inhaltsverzeichnis

2009. 280 Seiten, zahlr. Abb., kart.€ 29,90/sFr 49,90ISBN 978-3-506-76749-3[mehr]


Im Gespräch

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«Russland hat Nase vorn»

Juni 20, 2009

Von: Christian Nünlist

Für Albert Stahel verliert Dänemark Schritt für Schritt den Zugang zur Arktis. Die besten Karten im Machtkampf hat zurzeit Russland.

Interview in der Aargauer Zeitung vom 19. Juni 2009.

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Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik: "Grundlagen der staatlichen Politik der Russischen Föderation in der Arktis für den Zeitraum bis zum Jahre 2020 und die weitere Perspektive"

Juni 01, 2009

Von: Egbert Lemcke (Übersetzung)

Hier der Link zur Übersetzung: LINKOriginal Unterlagen: LINK[mehr]


Proteste gegen Saakaschwili

Mai 28, 2009

Von: Peter Gysling

Bildreportage:Seit den Kriegstagen im vergangenen August steht Georgiens Präsident Michail Saakaschwili unter verstärktem innenpolitischem Druck. Immer mehr seiner einstigen Weggefährten wenden sich vom Präsidenten ab. Seine politischen Gegner werfen ihm Willkür, Korruption, vor allem aber auch den Verlust der georgischen Terrains von Südossetien und Abchasien vor.

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Kim Jong-ils Nordkorea: "Das ist eine richtige Gaunergeschichte"

Mai 27, 2009

Von: Claudio Habicht

Strategieexperte Albert Stahel erklärt, warum Diktator Kim Jong-il auf Konfrontationskurs mit den USA geht: Er und sein Regime kämpfen ums Überleben.

Interview mit Prof. Dr. Albert A. Stahel mit dem Tages Anzeiger vom 27. Mai 2009.

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Obamas Pläne sind ungenügend

Mai 26, 2009

Von: Philipp Hufschmid

Der Strategieexperte Albert A. Stahel hegt den Verdacht, dass Obamas Afghanistan-Strategie bloss den Abzug vorbereiten soll. Er kritisiert, dass seit 2001 zu wenig Geld für den Wiederaufbau geflossen ist.

Interview mit Prof. Dr. Albert A. Stahel mit der Zürcher Landzeitung vom 26. Mai 2009.

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Kim ist kein Irrer mit Bombe

Mai 26, 2009

Von: Karl Fischer

Nordkorea pokert hoch und wird am Schluss gewinnen, glaubt der Experte. Das Land setzt die atomare Erpressung gezielt ein, um die USA gefügig zu machen.

Interview mit Prof. Dr. Albert A. Stahel mit der Neuen Luzerner Zeitung vom 26. Mai 2009.

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«Die Katastrophe existiert schon»

Mai 09, 2009

Von: Dominik Buholzer

Seit Tagen läuft in Pakistan die Offensive gegen die militanten Taliban. Wie sicher sind die pakistanischen Atomwaffen noch?

Interview mit Prof. Dr. Albert A. Stahel in NLZ vom 8. Mai 2009.

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Obama's First 100 Days: The Afghan War is becoming America's War

Mai 04, 2009

Wir empfehlen Ihnen den ausgezeichneter Artikel von Prof. Dr. Marc W. Herold vom "Centre for Research on Globalization".

 

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Afghanistan als Schweizer Forschungsthema

April 06, 2009

Von: Bruno Lezzi

Rezension aus der NZZ vom 6. April 2009

Seit vielen Jahren setzt sich Professor Albert A. Stahel mit Afghanistan auseinander. Während zahlreicher Reisen lernte er – gelegentlich auch unter recht abenteuerlichen und sogar gefährlichen Bedingungen – nicht nur das Land, sondern auch Persönlichkeiten kennen, die wie beispielsweise Ahmad Schah Massud dessen Geschicke mitbestimmten. Dieser reiche Erfahrungsschatz fand seinen Niederschlag in zahlreichen Publikationen und in Vorlesungen an der...[mehr]


Was ist neu an der Obama-Strategie für Afghanistan und Pakistan?

März 31, 2009

Von: Prof. Dr. Albert A. Stahel

Präsident Obama hat seine Strategie für Afghanistan und Pakistan, die in schriftlicher Form vorliegt, an einer Pressekonferenz vorgestellt. Mit dieser Strategie sollen sowohl der Krieg in Afghanistan wie auch die Krise in Pakistan bewältigt werden. Diffus wirkt dabei die Beurteilung der Bedrohungslage, welche die Grundlage dieser Strategie darstellt. In Pakistan sollen Al-Kaida und ähnliche Jihadisten (pakistanische Taliban), welche die USA wie auch ihre Alliierten bedrohen, bekämpft werden....[mehr]


Was hat Deutschland zum Wiederaufbau von Afghanistan geleistet?

März 28, 2009

Von: Prof. Dr. Albert A. Stahel

Noch vor ein paar Jahren wurden die Deutschen in Afghanistan sehr geschätzt. Sie hatten einen ausgezeichneten Ruf. Dies ist Heute leider nicht mehr der Fall. Die Gründe für diese Entwicklung werden in diesem Beitrag, der das Ergebnis verschiedener Gespräche und eigener Beobachtungen ist, dargelegt.Ein Augenschein vor Ort in verschiedenen Provinzen lässt erkennen, dass Afghanistan seit dem Beginn der amerikanischen Operation Enduring Freedom im Oktober 2001 sich nicht sehr entwickelt hat und...[mehr]


Ich werde nie auf der Seite der Mächtigen sein

März 11, 2009

Von: Theo von Däniken

Vor 30 Jahren marschierte die Sowjetarmee in Afghanistan ein. Seitdem lässt das Schicksal des Landes den Politologen und Strategieexperten Albert A. Stahel nicht mehr los. Eine Festschrift zeugt nun von seinem Engagement, das weit über die Wissenschaft hinaus reicht.

Hier geht es zum Bericht der UZH News.[mehr]


Festschrift für Albert A. Stahel

März 10, 2009

Im Sammelband kommen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, ausgewiesene Kennerinnen und Kenner von Afghanistan, zu Wort. Ihre Beiträge vermitteln einen breiten Überblick über die ganze Problematik dieses kriegsversehrten Landes.

Die derzeitige Lage Afghanistans wird vor dem historischen und kulturellen Hintergrund des Landes erhellt. Die Leserschaft erhält so einen Einblick in die Vorgeschichte der aktuellen Krisensituation. Breit gefächerte Lösungsansätze runden die Beiträge aus...[mehr]


Forum «Humanitäre Schweiz» - Arktis: Geopolitische Folgen der Klimaveränderungen?

März 04, 2009

Unterlagen der Referate von der Veranstaltung vom Freitag, 20. Februar 2009.

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"Die mittelalterlichen Kreuzzüge und ihre Folgen" - Aktualisiert

März 01, 2009

Von: Prof. Dr. Albert A. Stahel

Vortrag beim Verein "Mittelalter!Thun"

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Strategos: Kommentare der Woche

Implodiert das iranische Regime?

Juni 23, 2009

Die junge iranische Bevölkerung ist politisch sehr interessiert, aufgeweckt und weiss die neuen Medien für sich zu nutzen. So sind es denn vor allem auch die jungen Iranerinnen und Iraner, die sich durch diese so genannte Wahl eines Präsidenten betrogen fühlen. Diese jungen Menschen lehnen den amtierenden Präsidenten Ahmadinejad und seine Politik nicht nur ab, sondern wollen einen Iran, der sich dem Westen zuwendet. Das Schah-Regime ist für sie Geschichte.Die unmittelbare Folge des Sturzes des Schah-Regimes 1979 war die Machtübernahme durch Ayatollah Khomeini und seiner Anhänger. Schrittweise sollte der Iran zu einem durch den Islam bestimmten Staat werden. Nach dem Angriff von Saddam Hussein auf den Iran 1980 tobte bis 1988 ein blutiger Krieg, der vor allem von den jungen Iranern einen hohen Blutzoll forderte. Militärisch sinnlos opferten die Ayatollahs und Mullahs junge Männer beim Sturm auf die irakischen Schützengräben und Minenfelder. Die vielen Friedhöfe in den iranischen Grossstädten sind heute Zeugnis von gegen einer Million Toten. Die Iraner mussten nach 1988 erkennen, dass sie durch die Oligarchie der Theokratie zunehmend belogen und betrogen wurden. Das alte Volk der Perser wurde regelrecht ausgebeutet. Nicht von ungefähr gilt im heutigen Iran das folgende Sprichwort: „Der Schah hat uns Millionen gestohlen, die Mullahs stehlen uns Milliarden!“ Unter den Ayatollahs und Mullahs herrscht Korruption und eine regelrechte Günstlingswirtschaft. Immense Summen aus den Öl- und Erdgas-Einnahmen werden unterschlagen und ins Ausland verschoben. Familien, die unter dem Shah mittellos waren, sind als Teil der Theokratie heute immens reich. Der grösste Teil des Volkes wird durch einen Repressionsapparat, bestehend aus Geheimdiensten und Revolutionsgarden, überwacht und unterdrückt. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit einem kommunistischen Regime Osteuropas zur Zeit des Kalten Krieges. In Anbetracht dieser Situation ist es nicht verwunderlich, dass dieses Regime seine Basis im Volk weitgehend verloren hat. Dies trifft vor allem für die Bevölkerung in den Städten zu. Kommt noch dazu, dass die iranische Bevölkerung sehr jung ist und sich für die westlichen Werte und die westliche Kultur interessiert. Der Anteil der Frauen unter den Studierenden beträgt 70 Prozent. Die Iraner, und damit die Perser, verstehen sich als Europäer und nicht als Asiaten. Sie sind die Erben einer alten Hochkultur. Die Wahlfälschung hat sie um diese Hoffnung betrogen. Jetzt gehen diese intelligenten jungen Menschen auf die Strasse und protestieren.Gleichzeitig tobt innerhalb der Oligarchie ein Machtkampf. Ahmadinejad und Moussavi sind nur die sichtbaren Exponenten dieses Kampfes. Hinter den Kulissen stehen sich der Revolutionsführer Khamenei und der frühere Präsident Rafsanjani gegenüber. Beide beanspruchen die Macht über den Iran und seinen Rohstoffreichtum. Während Khamenei die bisherige Politik der Theokratie fortsetzen will, möchte Rafsanjani mit Hilfe eines Moussavi die Theokratie und damit den Iran modernisieren. Diese Auseinandersetzung ist trotz der Wahlfälschung und ihrer Sanktionierung durch Khamenei noch nicht entschieden. Auch wenn das Regime seine Repressionsorgane von der Kette lässt, besteht die Möglichkeit, dass sich die Unruhen ausweiten. Aufgrund des fehlenden Rückhaltes in der Bevölkerung ist sogar denkbar, dass dieses Regime implodiert. Die Implosion wird aber unter der Bevölkerung zu Opfern führen. Dazu kommt die strategische Bedeutung des Irans im Persischen Golf. Der Zerfall des Regimes könnte, sofern nicht nahtlos ein Reformer die Macht übernimmt, die strategische Lage in der Region erschüttern.[mehr]


Grönland auf dem Weg zur Unabhängigkeit: die geopolitischen Folgen!

Juni 22, 2009

Während beinahe die gesamte Welt immer noch mit der Finanzkrise beschäftigt ist, hat an diesem Wochenende Dänemark seiner früheren Kolonie Grönland die Autonomie in der Innenpolitik erteilt. Für die nächsten Jahre wird Dänemark lediglich noch die Aussen- und Verteidigungspolitik der Insel kontrollieren. Grönland und seine Bevölkerung werden von jetzt an einen grossen Teil der Einnahmen aus der Förderung der Rohstoffe (Erdöl, Erdgas, Gold und Diamanten) für sich behalten können. Der Zugriff auf diese Rohstoffe ist Heute allerdings aufgrund des Eises nur bedingt möglich. Der Weg zur vollständigen Unabhängigkeit ist aber vorgezeichnet. Welches werden die Folgen sein? Zunächst werden die anderen Anrainerstaaten der Arktis (Russland, Kanada, USA, Norwegen) in der geopolitischen Auseinandersetzung um die Arktis und ihrer Rohstoffe in der Zukunft mit einem neuen Akteur konfrontiert sein, das unabhängige Grönland. Dänemark wird schrittweise seine Ansprüche auf die Arktis aufgeben müssen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die Regierung und die Bevölkerung Grönlands für die Durchsetzung ihrer Ansprüche – so auch auf die Kontrolle des Nordpols über den arktischen Lomonosov-Gebirgszug – sich an die EU anlehnen oder einen Beitritt zur EU beantragen werden. Dies wiederum würde die EU als Akteur in das geopolitische Great Game der Arktis einbringen. Mit Hilfe der EU könnte Grönland seine Interessen gegenüber Kanada bezüglich der umstrittenen Hans-Insel und der Führung der Nordwest-Passage besser durchsetzen können. Autonomie und Unabhängigkeit könnte aber auch eine Signalwirkung für die Durchsetzung der Autonomierechte der übrigen Ureinwohner der Arktis haben. Dazu gehören die Inuit in Kanada, Alaskas und Russland, die Samen in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland, die Nenzen, die Jakuten, die Tschuktschen in Sibirien und die Kamtschadalen von Kamtschatka. Wie die übrigen Arktiker bewohnen auch diese Ureinwohner des nördlichen Eurasiens Gebiete mit ungeahnten Bodenschätzen. Diesen Ureinwohner der Arktis gehört von Rechtswegen die geförderten und vermuteten Rohstoffe der Nordpolargebiete. Durch eine Autonomie dürften diese Völker nicht nur zu den eigentlichen Partner der internationalen Mineralkonzerne werden, sondern auch der Gier der Amerikaner, der Europäer und der Russen nach einer ungezügelten Ausbeutung der Rohstoffe der Arktis und damit der Zerstörung der Ökologie dieses Mittelmeeres Grenzen setzen. Dänemark hat mit der Erteilung der Autonomie an Grönland sich als Kolonialmacht vorbildlich verhalten und für diese Zukunft das Richtziel gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass nach einer Jahrhundert dauernden Ausbeutung und Unterdrückung der Arktiker die Kolonialmächte - USA, die Europäer und die Russen - ihre Politik aufgeben werden.[mehr]