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auf der Homepage des Institutes für strategischen Studien. Wir bieten Ihnen:

  • Lehre und Forschung: Prof. Dr. Albert A. Stahel lehrt und forscht an der Universität Zürich im Fachgebiet Strategische Studien.
  • Weiterbildung: Das Institut bietet die Durchführung von Strategie-Seminaren für Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft an.

Diese Homepage richtet sich insbesondere an die Kunden des Institutes für Strategische Studien und an die Studierenden der Strategischen Studien (Politikwissenschaft) der Universität Zürich.

 

Aktuell


Droht ein Krieg mit Iran? - Teherans Atomprogramm und die geostrategischen Interessen der USA

Mai 17, 2012

Tonaufnahme des ersten Anlass des Forums „Humanitäre Schweiz“ am 11. Mai 2012. Referiert hat der bekannte Journalist und Publizist Andreas Zumach. Aus technischen Gründen ist der Anfang nicht aufgenommen, es fehlen höchstens fünf Minuten. ___________________________________________________________________ ###NEWS_VIDEO_1###[mehr]

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Welche Bedeutung hat das neue Abkommen zwischen den USA und der Islamischen Republik Afghanistan ?

Mai 14, 2012 Von:Albert A. Stahel

Am 2. Mai haben Barack Obama als Präsident der USA und Hamid Karzai als Präsident der Islamischen Republik Afghanistan ein Abkommen unterzeichnet, das bis 2024 gültig sein soll.[1] Das Abkommen ist in acht Abschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt, die Preamble, wird mit der Aussage eingeleitet, dass die beiden Staaten seit 2001 Partner sind. Das Ziel dieser Partnerschaft ist „to respond to threats to international peace and security and help the Afghan people chart a secure, democratic, and...[mehr]

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Monatsinterview April: Prof. Dr. Albert A. Stahel

April 11, 2012 Von:Christian Düblin

Hier finden Sie das Interview mit Prof. Dr. Albert A. Stahel, welches in Xecutives.net The Swiss Management Network Anfangs April 2012 erschienen ist. Prof. Dr. Albert Alexander Stahel, geboren 1943, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich, wo er auch promovierte. In seiner Habilitationsschrift an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich setzte er sich sehr intensiv mit strategischen Studien auseinander, ein Thema, das ihn sein ganzes berufliches Leben lang...[mehr]

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Im Gespräch

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Westliche Strategien

März 15, 2012 Von:Albert A. Stahel

Aus dem loyal Magazin für Sicherheitspolitik Nr. 03 / 2012. Kampf gegen Al Qaida, Beseitigung des Talibanregimes, Demokratie, Menschenrechte und wirtschaftlicher Aufschwung - das waren die ursprünglichen Ziele der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan. Inzwischen haben sie vor allem die herausgehobene geostrategische Lage des Landes am Hindukusch im Blick. PDF [mehr]


Weltmacht USA: Hinwendung zu einer neuen Geo- und Militärstrategie

Januar 31, 2012 Von:Albert A. Stahel

In der Einleitung zum Bericht „Sustaining U.S. Global Leadership: Priorities for 21st Century Defense” vom 3. Januar 2012 hat Präsident Barack Obama eine neue Geo- und Militärstrategie der USA für die Zeit nach der Exekution von Osama bin Laden angekündigt. Der Bericht ist sehr allgemein formuliert. Der Verteidigungsminister Leon Panetta postuliert in seiner Einleitung zum Bericht, dass die USA mit ihrer Militärstrategie nach wie vor ihre wichtigsten nationalen Interessen schützen müssen....[mehr]


Ethnologen im Krieg

Dezember 16, 2011 Von:Alexander Bühler

Im Oktober 2009 steht John Allison vor dem Eingang eines Ausbildungszentrums für ein Sonderprogramm der US-Army. Im Untergeschoss des  Einkaufszentrums „Quilter Quarters“ in Fort Leavenworth in Colorado soll der 72jährige Ethnologe über die nächsten Monate auf seine neue Aufgabe in der Aufstandsbekämpfung vorbereitet werden. An der dunkel verglasten Eingangstür hängen Verbotsschilder: Das Mitbringen privater Computer oder von Waffen ist verboten. Dort prangt auch in großen Lettern das...[mehr]


Hillary Clinton: America’s Pacific Century [1] - Eine Analyse

November 28, 2011 Von:Albert A. Stahel

Hillary Clinton nimmt im Kabinett von Obama den wichtigsten Ministerposten ein. Somit dürfte ihr Aufsatz „America’s Pacific Century“ vom November 2011 die Geopolitik und -strategie der USA unter Barack Obama für Asien und den Pazifik widerspiegeln. Wie in jeder Lagebeurteilung weist sie am Anfang des Aufsatzes auf die internationale Lage hin, mit der die USA zum gegenwärtigen Zeitpunkt konfrontiert sind. Die Weltmacht hat in den letzten zehn Jahren riesige Mengen an Ressourcen für die beiden...[mehr]


Die Militärmacht USA auf dem Abstieg?

Oktober 31, 2011 Von:Albert A. Stahel

2010 haben die USA für die Verteidigung 712,9 Milliarden Dollar ausgegeben. In diesem Betrag waren die Ausgaben für den Unterhalt der nuklearen Gefechtsköpfe, die beim Energieministerium anfallen und die Aufwendungen für das Department of Homeland Security nicht enthalten. Für 2011 haben die USA Verteidigungsausgaben in der Höhe von 738,7 Milliarden Dollar budgetiert. Diese Ausgaben tragen zum hohen Staatsdefizit der USA bei, das die Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft behindert. An...[mehr]


«Ich glaube nicht, dass man ihn am Leben lässt»

Oktober 27, 2011 Von:Amir Ali

Interview im Tages-Anzeiger Online vom 27. Oktober 2011. Saif al-Islam ist der letzte Ghadhafi – und der stärkste, wie Albert Stahel erklärt. Der Strategieexperte über die Optionen, die dem einstigen Anwärter auf Ghadhafis Nachfolge bleiben. http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Ich-glaube-nicht-dass-man-ihn-am-Leben-laesst/story/10105075 [mehr]


«Es droht ein zweites Somalia»

Oktober 25, 2011 Von:Marina Zapf

Inverview in der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 24. Oktober 2011  FTD Libyen ist ein einziges Waffenarsenal. Wie dringend ist die Entwaffnung?ALBERT STAHEL Wenn die verschiedenen Milizen jetzt ihre Waffen nicht abgeben, gibt es keine Ruhe und keine Einheit. Es muss blitzschnell gehen. Wenn das nicht geschieht, entsteht entweder ein großer Waffenbasar, oder wir sind bald mit einem zweiten Somalia in Nordafrika konfrontiert. Wie kann das gehen?STAHEL Eine Möglichkeit ist die...[mehr]


Strategie, Strategizing und Leadership

Oktober 08, 2011

... Strategie, Strategizing und Leadership sind Begriffe, welche besonders in turbulenten Phasen und Umbruchzeiten gerne verwendet werden, wobei es sehr oft sowohl am konkreten Vorstellungsvermögen als auch an der Umsetzungskraft fehlt. In der politischen und unternehmerischen Praxis äussert sich dies immer wieder durch Entscheidungen, die sowohl in der Substanz als auch in der Form wenig brauchbar und schon gar nicht nachhaltig sind. ... ... ... Lesen Sie hier über das aktuelle Projekt weiter:...[mehr]


Burhanuddin Rabbani – ein Bewunderer der Schweiz ist tot

September 26, 2011 Von:Albert A. Stahel

Prof. Dr. Rabbani war von 1993 bis 2001 Präsident Afghanistans. In den siebziger und achtziger Jahren war er einer der sieben politischen Führer des afghanischen Widerstandes gegen die sowjetische Besetzung in Peshawar. Rabbani war Vorsteher der Widerstandspartei Jamiat-e Islami. Zu den bedeutendsten Kommandanten dieser Partei gehörten Ahmad Shah Massud, der Löwe des Panjshir-Tals, Ismael Khan von Herat und Mohammad Ata aus Mazar-e Sharif. Im Gegensatz zu den sechs Paschtunen-Parteien im...[mehr]


«Ein intelligenter Terrorist»

Juli 31, 2011 Von:Beat Kraushaar

Dieser Beitrag zum Manifest von Breivik erschien im Sonntagsblick vom 31.7.2011. Albert A. Stahel (68) ist Experte für Terrorismus, Militär- und Sicherheitspolitik. Für SonntagsBlick analysiert er das 1512-Seiten-Manifest des Massenmörders Anders Behring Breivik (32). 1. Zwei Faktoren muss man bei Breivik ernst nehmen. Erstens seine Ideologie, die nicht im Rechtsnationalismus, sondern im christlichen Fundamentalismus wurzelt. Sein Manifest nimmt viele Argumente der wiedergeborenen Christen...[mehr]


Drohneneinsätze und -beschaffungen durch die USA

Juli 18, 2011 Von:Albert A. Stahel

Seit 2004 setzen die CIA und die US Air Force zunehmend bewaffnete Drohnen der Typen Predator und Reaper gegen Führer der Al-Kaida, der afghanischen und pakistanischen Taliban, die sich insbesondere in den Stammesgebieten (tribal areas) Nord- und Süd-Waziristan Pakistans aufhalten, ein. Diese Drohnen werden an der afghanisch-pakistanischen Grenze von Angehörigen privater Sicherheitsfirmen bewaffnet, gestartet und durch Piloten und Operateure, die in den USA stationiert sind, zum Ziel gesteuert....[mehr]


«Bemannte Kampfjets sind in 20 Jahren Vergangenheit»

Juli 06, 2011 Von:Matthias Chapman

Billig und immer ausgeklügelter: Die Zukunft der militärischen Lufthoheit gehört der Drohne. Warum die Schweiz trotzdem neue Kampfjets kauft und wie eine Übergangslösung aussieht, erklärt Strategieexperte Albert Stahel. Herr Stahel, sechs europäische Staaten, darunter die Schweiz, arbeiten an einer Kampfdrohne, der sogenannten Neuron. Was hat die Schweiz davon?Was die Schweiz davon hat, ist noch nicht absehbar. Tatsache aber ist, dass bemannte Kampfjets bis in 20 Jahren der Vergangenheit...[mehr]


Der arabische Aufstand: In welche Zukunft führt er?

Juni 14, 2011 Von:Albert A. Stahel

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind in verschiedenen Staaten der arabischen Welt Aufstände ausgebrochen. In Anbetracht der unklaren Lage stellt sich die Frage nach der Zukunft dieser Staaten. Der Beginn zu dieser Entwicklung war der Aufstand in Tunesien. Trotz des Sturzes des Präsidenten Ali, der sich nach Saudi-Arabien abgesetzt hat, ist in diesem Land noch keine Ruhe eingekehrt. Immer wieder finden Demonstrationen statt – und die versprochene Demokratie ist nicht in Sichtweite. Der nächste...[mehr]


«Komisch, dass man ihn erst jetzt tötete»

Mai 09, 2011 Von:Dominik Buholzer

Dieses Interview erschien in der neuen Luzerner Zeitung vom 9.5.2011. EL KAIDA Bundesrat Ueli Maurer kritisiert die Tötung von Bin Laden. Nicht ganz zu Unrecht, findet Strategieexperte Albert A. Stahel. Albert Stahel, Verteidigungsminister Ueli Maurer hat in Sonntagszeitungen darauf hingewiesen, dass die Rekrutierung von Dschihadisten in der Schweiz zugenommen hat. Wie ernst ist die Lage?Albert A. Stahel: Das ist sehr schwierig zu sagen. Man muss dies sicherlich sehr ernst nehmen. Es besteht...[mehr]


Private Söldnertruppen in der Schweiz

April 18, 2011

Ausschnitt aus «le journal» vom TSR am 18. April 2011. Le grand format: enquête sur le marché des entreprises militaires privées installées... ___________________________________________________________________ Link zum Video[mehr]


International Security and War. Politics and Grand Strategy in the 21st Century

April 17, 2011

Prof. Dr. Albert A. Stahel hat im oben genannten Buch einen Artikel mit folgendem Titel verfasst: THE EVOLUTION OF STRATEGIC THOUGHT SINCE THE 19TH CENTURY: THE GERMAN MOLTKE-SCHLIEFFEN-LUDENDORFF-TRIAD VS. BRITISH LIDDELL HART Thesen und Schriften der strategischen Denker reichen von der Antike bis heute. Diese reichhaltige Literatur ist immer noch der Gradmesser, wie im vorliegenden Werk durch verschiedene Autoren nachgewiesen wird, für die heutige und zukünftige Strategie und Kriegführung...[mehr]


März 19, 2011

Interview von Albert A. Stahel mit Radio 1 vom 19. März 2011. Der Militär-Experte Prof. Dr. Albert A. Stahel zur Umsetzung der Flugverbotszone in Lybien nach den ersten Luftangriffen. ___________________________________________________________________ ###NEWS_VIDEO_1###[mehr]


«Alle Despoten stützen sich auf Söldner»

Februar 25, 2011 Von:Robert Knobel

Dieses Interview erschien in der neuen Luzerner Zeitung vom 25.2.2011. Ghadhafi holt afrikanische Söldner, die für ihn das blutige Handwerk verrichten. Albert A. Stahel glaubt, dass Söldnerfirmen oder ganze Staaten dahinterstecken. Albert A. Stahel, Muammar el Ghadhafi hat offenbar Tausende afrikanische Söldner ins Land geholt, welche gegen die Demonstranten vorgehen sollen. Was sind das für Leute?Albert A. Stahel: Die Söldner dürften vor allem aus Tschad und Niger, eventuell auch aus...[mehr]


Die Schweiz in der Staatenwelt von heute

Februar 17, 2011

Ulrich Schlüer im Gespräch mit Prof. Dr. Albert A. Stahel für das Magazin Schweizerzeit. Erstausstrahlung vom 18. Februar 2011. ___________________________________________________________________ ###NEWS_VIDEO_1###[mehr]


«Das Volk spielt jetzt eine untergeordnete Rolle»

Februar 11, 2011 Von:Michael Wenzel

Dieses Interview erschien im Tagesanzeiger vom 11.2.2011. Die Welt erwartete in Ägypten einen Militärputsch, doch nun stellen sich die Generäle hinter Mubaraks Übergangsregierung. Eigentlich mache dies keinen grossen Unterschied, sagt Militärexperte Albert A. Stahel. Herr Stahel, Gerüchte, dass die Armee die Macht in Ägypten übernommen hat, erwiesen sich als falsch. Was bedeutet das für das Land? Die Armee hat Mubaraks Regime zwar erhalten, hält nun aber die Zügel in der Hand....[mehr]


«Jetzt zittert Israel»

Februar 11, 2011 Von:Philipp Albrecht

Dieses Interview erschien im Tagesanzeiger vom 11.2.2011. Nach dem Rücktritt Mubaraks vergleicht Militärexperte Albert A. Stahel die Situation in Ägypten mit der Revolution im Iran. Die Zukunft des Landes liege nun in den Händen der Generäle. Haben Sie schon einmal etwas Vergleichbares erlebt wie jetzt in Ägypten? In dieser Art schon. Ich denke dabei an die Revolution in Iran 1979, als der Schah gestürzt wurde und die Ajatollas die Macht übernahmen. Der grosse Unterschied ist aber, dass...[mehr]


Ägyptens Armee als Zünglein an der Waage

Februar 09, 2011 Von:Jean-Michel Berthoud

Dieses Interview wurde am 9.2.2011 für swissinfo.ch geführt. In Ägypten wird weiter für den sofortigen Rücktritt Präsident Mubaraks demonstriert. Die Lage hat sich zwar beruhigt, ist aber immer noch angespannt. Die Armee schaut immer noch zu. Wer sind diese Streitkräfte? Ein Gespräch mit einem Experten. Die ägyptische Armee hatte zu Beginn der Massendemonstrationen gegen das Mubarak-Regime versprochen, nicht auf das Volk zu schiessen. Später dann ermahnten die Streitkräfte die...[mehr]


Zur aktuellen Lage in Ägypten

Januar 29, 2011

Kommentar von Albert A. Stahel in einem Bericht von Radio Zürisee vom 29. Januar 2011. Der Strategieexperte Albert A. Stahel nimmt Stellung zur Frage was es benötigt, damit Mubarak gestürzt wird. Auch die Möglichkeit eines gewaltsamen Umsturzes wird besprochen. Weiter werden auch die anderen Regimes angesprochen, die zur Zeit in dieser Region unter Druck der vor allem jungen Bevölkerung stehen. ___________________________________________________________________ ###NEWS_VIDEO_1###[mehr]


Brisanter Bericht zur Thaci-Affäre

Januar 25, 2011

Ausschnitt aus der 10 vor 10 vom Schweizer Fernsehen vom 25. Januar 2011. Ein Nato-Bericht kommt zum Schluss, dass der kosovarische Politiker Xhavit Haliti, der als einer von Hashim Thacis engsten Vertrauten gilt, ein Schwerverbrecher sei. Thaci, der selbst in das organisierte Verbrechen in Kosovo verstrickt sein soll, wies die Befunde zurück. ___________________________________________________________________ ###NEWS_VIDEO_1###[mehr]


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Hinweis

Seit drei Jahren ist Prof. Dr. Albert A. Stahel als Dozent im Nachdiplomstudium Konfliktanalyse an der Universität Basel beteiligt. Gerne möchten wir Sie auf den nächsten interessanten Lehrgang 2012 aufmerksam machen.
Unter diesem Link und Flyer können Sie sich darüber informieren.

 

Strategos: Kommentare der Woche

Chinas Herausforderung der Seemacht USA

März 15, 2012 Von:Albert A. Stahel

Im Januar 2012 haben Präsident Obama und das Pentagon in einem Bericht die Neuausrichtung der Geostrategie der USA auf den westlichen Pazifik verkündet:[1] „…we will of necessity rebalance toward the Asia-Pacific region.“ In einem weiteren Bericht wurden die für diese Neuausrichtung notwendigen Seestreitkräfte hervorgehoben:[2] „The focus on the Asia-Pacific region places a renewed emphasis on air and naval forces … Therefore we: … Maintained the aircraft carrier fleet at 11 ships and 10 air wingsMaintained the big-deck amphibious fleet.” Gleichzeitig wollen die USA die Zusammenarbeit mit den Alliierten und Freunden im westlichen Pazifik, so mit Japan, mit den Philippinen, mit Vietnam und Australien, verstärken. Die Seemacht USA hat damit definitiv die Volksrepublik China zum neuen Hauptgegner deklariert. China würde mit seinem wachsenden Arsenal an See- und Luftstreitkräften in zunehmendem Masse maritime Ansprüche auf das Südchinesische Meer, das Ostchinesische Meer und das Gelbe Meer erheben und damit die Interessen der Alliierten und Freunde im westlichen Pazifik einschränken. Nun hat China mit der Ankündigung seiner Aufrüstung für 2012 die Antwort auf die geostrategische Neuausrichtung der Seemacht USA bekanntgegeben. Gegenüber dem letzten Jahr sollen die von China offiziell veröffentlichten Militärausgaben um 11.2 Prozent erhöht werden.[3] Bereits 2011 wurden die Ausgaben im Vergleich zum vorangehenden Jahr um 12.7 Prozent erhöht. Die Militärausgaben 2012 sollen – nach offiziellen Angaben – 106.4 Milliarden Dollar betragen. In diesen Ausgaben sind, westlichen Experten gemäss, die Finanzierung der chinesischen Nuklearwaffen und andere ähnliche Waffensysteme nicht eingerechnet. Deshalb schätzen diese Experten die Militärausgaben Chinas um 50 Prozent höher ein. [4] Die zusätzlichen Ausgaben dienen China offenbar der Finanzierung des neuen Stealth-tauglichen Kampfflugzeuges J-10, neuer nuklearangetriebener Angriffs-U-Boote und neuer Überwasserkriegsschiffe, ausgerüstet mit neuen Anti-Schiffs-Lenkwaffen. Gleichzeitig werden die Entwicklung von Flugzeugträgern und der Einsatz von Cyber-warfare betrieben. Der Sprecher des nationalen Volkskongresses, Li Zhaoxing, hat auch auf die maritime Ausrichtung der Erhöhung der Militärausgaben hingewiesen:[5] „You see, China has 1.3 billion people, a large territory and long coastline, but our defense spending is relatively low compared with other major countries.” China dürfte mit neuen See- und Luftstreitkräften, die durch diese Erhöhung der Militärausgaben finanziert werden, die USA und ihre Alliierten von seinen angrenzenden Meeren verdrängen und seine territorialen Ansprüche, namentlich auf das Südchinesische Meer, durchsetzen wollen. Interessanterweise hat vor kurzem der wiedergewählte Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, auch eine Steigerung der russischen Militärausgaben verkündet. Fast parallel zu diesen Ankündigungen aus Eurasien senken die Europäer aufgrund ihrer Finanznot die Militärausgaben. [1] Department of Defence (January 2012). Sustaining U.S. Global Leadership: Priorities for 21st Century Defense. Washington DC, S. 2. [2] Department of Defence (January 2012). Defense Budget Priorities and Choices. Washington, DC, S. 5. [3] Page, J. (2012). China Tempers Military Increases, in: The Wallstreet Journal, March 4, 2012. [4] Chinese military spending increases by 11.2% in latest budget. In: the guardian, 4 march 2012. [5] Page, J. (2012). (c) www.strategische-studien.com[mehr]


Die USA auf dem Abzug aus Afghanistan

Februar 09, 2012 Von:Albert A. Stahel

Anlässlich seiner Medienkonferenz vom 1. Februar 2012 in Washington DC hat Verteidigungsminister Leon Panetta bestätigt, dass die USA und ihre Alliierten Mitte 2013 die Kampfhandlungen grösserer Einheiten in Afghanistan einstellen werden.[1] Mit Einheiten der Special Operations Forces werden die USA auch nach diesem Zeitpunkt Einsätze ausführen. Von diesem Augenblick an sollen für die Sicherheit Afghanistans insbesondere die afghanische Armee ANA (Afghan National Army) und die nationale Polizei ANP (Afghan National Police) verantwortlich sein. Dazu muss bemerkt werden, dass selbst in Berichten des Pentagons verklausuliert zugegeben wird, dass die afghanischen Sicherheitskräfte diese Aufgabe ohne die Unterstützung von NATO-Truppen nicht erfüllen können.[2] Dem, was nach Ende 2014 – dem Zeitpunkt für den definitiven Rückzug – geschehen soll, weicht Panetta elegant aus. Gleichzeitig verkündet die US-Aussenministerin Hillary Clinton die neue Politik der USA für Afghanistan mit dem Slogan: „Talk, Fight, Build“![3] Das ‚Talk’ bezieht sich auf die Verhandlungen der USA in Qatar mit Delegationen der Taliban. Aufgrund dieser Verhandlungen sollen die Taliban verpflichtet werden, den Abzug der USA aus Afghanistan nicht durch Kampfaktionen zu behindern. Dies erinnert sehr an die Verhandlungen der UdSSR von 1988 in Genf über deren Rückzug aus Afghanistan. Mit den Ankündigungen und verbalen Äusserungen von Panetta und Clinton will Obama vermutlich alle Hindernisse, die seine Wiederwahl behindern könnten, ausräumen. Dazu gehört auch der Krieg in Afghanistan. Diese verbalen Manöver der Obama-Administration erinnern sehr an den Vietnamkrieg und die Pariser Gespräche von Kissinger mit den Vertretern von Nordvietnam und des Vietcongs 1971-73. Die südvietnamesische Regierung, der Hauptbetroffene des Krieges, war bei diesen Verhandlungen im Prinzip nur geduldet. Die Vertreter der USA foutierten sich um die Interessen der Südvietnamesen. Die USA wollten einen  ungehinderten Abzug aus Südvietnam erreichen. Dieser wurde 1973 auch Wirklichkeit und Südvietnam glich anschliessend einem Flickteppich verschiedener Zonen, jenen des Vietcongs und jenen der Regierung von Saigon. Aufgrund der Blockade durch den Kongress sahen die USA 1975 untätig zu, wie die südvietnamesische Hauptstadt Saigon durch nordvietnamesische Divisionen und Streitkräfte des Vietcongs überrannt und erobert wurde. Kabul könnte 2015 ein ähnliches Schicksal erleben. Im Krieg in Afghanistan haben die USA und ihre NATO-Alliierten nicht gesiegt. Kriege dieser Art, in denen eine Besatzungsmacht keinen Sieg erreicht, gelten gemäss historischen Beispielen als verloren. Dies trifft auch auf Afghanistan zu. Die USA haben den Krieg verloren und jetzt wollen sie sich ohne eigene Verluste aus dem Land zurückziehen. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist für die USA jeder Preis gerechtfertigt. Die Amerikaner verraten, wie beim Linsengericht von Esau im Alten Testament, Präsident Karzai und den Staat Afghanistan an die Taliban, die verschiedenen Warlords und alle Nachbarstaaten und Mächte, die das Land unter sich aufteilen wollen. [1] Media Availability with Secretary of Defense Leon Panetta. U.S. Department of Defense, February 01, 2012. [2] Report on Progress Toward Security and Stability in Afghanistan. U.S. Department of Defense, October 2011. [3] Rashid, Ahmed (2011). Madam Secretary, only ‚talk’ can save Afghanistan. Financial Times, December 04, 2011. (c) www.strategische-studien.com[mehr]